Arbeit und soziale Gerechtigkeit

Es soll überhaupt keine Armen geben unter euch und Es wird allezeit Arme bei euch geben – zwei Sätze, die in unmittelbarer Nähe im Alten Testament stehen und in ihrer gemeinsamen Komplexität und Widersprüchlichkeit unauflösbar erscheinen.

„Armut ist kein Schicksal, weil wir nicht an das Schicksal glauben“, so hat einmal ein Teilnehmer einer unserer Tagungen wunderbar und hoffnungsvoll das kirchliche Selbstverständnis zusammengefasst.

Deshalb sind wir gerade hier als Kirche gefordert, Langzeitarbeitslosigkeit und Kinderarmut zu überwinden. In Form unserer Projektarbeit und Quartiersarbeit verstehen wir uns als Anwalt für arme Menschen und marginalisierte Menschen, und wir treten für soziale Themen ein.

In politischen Debatten und Gesetzgebungsverfahren bringen wir diese Perspektive in den politischen Diskurs ein.

Unsere Bildungs- und Projektarbeit ist Teil der sozialen Nachhaltigkeitsbewegung zur Transformation unserer Kirche und Gesellschaft in eine gerechte Zukunft für alle. Auf den unterschiedlichen Ebenen kann Kirche in ihrer Gesamtheit viel für die Verbesserung der Lebenssituation armer Menschen tun.

Für Arbeitnehmer*innen bieten wir Fortbildungen beispielsweise im kirchlichen Arbeitsrecht an.

In Bildungsurlauben zum Beispiel für ältere Arbeitnehmende beraten und begleiten wir bei der Vorbereitung auf den Ruhestand.

Betrieblich Beschäftigte bei Umstrukturierungsprozessen zu unterstützen ist wichtiger Bestandteil unserer gemeinsamen Arbeit für eine soziale Arbeitswelt.

„Armut beschämt nicht die betroffenen Menschen, Armut beschämt die Gesellschaft.“ (Ruth Dreifuss)

Kontakt

Axel Rolfsmeier
02304 / 755 348
axel.rolfsmeier@kircheundgesellschaft.de
Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte