Flucht und Migration

Laut dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) flohen bis Ende 2019 weltweit 79,5 Millionen Menschen vor Krieg, Verfolgung und Konflikten. Damit hat sich die Zahl seit 2010 verdoppelt.

Menschen fliehen und migrieren aus unterschiedlichen Motiven und bringen für ihr Leben in Deutschland eigene Vorstellungen und Wünsche mit. Wie kann das Zusammenleben gemeinsam gestaltet werden?

Hinter der Flucht von Menschen vor Verfolgung, Krieg, Folter, massiver Diskriminierung und existenzieller Not steht immer eine individuelle Geschichte. Geflüchtete Menschen haben nach internationalem Recht Anspruch darauf, Schutz und Aufnahme in einem sicheren Land zu finden, in dem unvoreingenommen geprüft wird, ob sie Anspruch auf Asylgewährung haben. Mit der Aufnahme und Versorgung von Geflüchteten und der Prüfung ihrer Asylanträge werden internationale Menschenrechte sowie europäische und deutsche Grundrechte umgesetzt. Kirche und Diakonie setzen sich für Humanität und die Rechte von Geflüchteten ein. Flucht zwingt Menschen dazu, einen oft lebensgefährlichen Weg auf sich zu nehmen, ihr Land und Familienangehörige zu verlassen und bekannte Verhältnisse aufzugeben. Zusätzlich ist die Anfangszeit in einem neuen Land häufig durch Unsicherheiten und prekäre Lebensverhältnisse geprägt. Integration wird in diesem Zusammenhang häufig zum Schlüsselfaktor ernannt. Doch was ist hierunter zu verstehen? Zum Integrationsverständnis gelangen Sie hier.  

Hintergründe, Schwerpunkte und weitere Informationen zum Thema Flucht und Migration finden Sie unter anderem auf der Seite des Fachbereichs Flucht, Migration, Integration des Instituts. Projekte, die sich mit diesen Themen beschäftigen sind unter anderen das Projekt NesT.Neustart im Team und Aus eigener Kraft.

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„Die Botschaft von der Menschenfreundlichkeit Gottes gilt universell, auch für Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte. Darum treten wir als Kirche für ihre Rechte ein.“

Kontakt

Helge Hohmann
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58239 Schwerte