Aus Eigener Kraft

Das Projekt „Aus eigener Kraft“ verfolgt das Ziel junge Geflüchtete beim Einstieg in Ausbildung und Arbeit zu unterstützen. Stärken und persönliche Potenziale der jungen Menschen stehen dabei im Mittelpunkt.

Junge geflüchtete Menschen müssen in unserer Gesellschaft viel mehr als bisher als Akteur*innen ihrer eigenen Bildungs- und Erwerbsbiographie angesprochen und angesehen werden. Das Projekt nimmt daher besonders junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren, die mit einer Duldung oder Aufenthaltsgestattung in NRW leben in den Blick. Ziel ist es, Prozesse der Selbstermächtigung anzustoßen und junge Geflüchtete in der eigenen Lebenswegplanung zu unterstützen. Der Blick auf Ressourcen und persönliche Stärken bildet daher den Schwerpunkt des Projekts. Neben Geflüchteten richten sich die Angebote an Fachkräfte und Ehrenamtliche.

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Das Projekt verfolgt folgende Ziele:

  • Den häufig vorherrschenden Defizitblick auf Geflüchtete zu hinterfragen und in einen ressourcenorientierten Blick umzuwandeln.
  • Zielgruppenorientierte Angebote zu schaffen, die während langer Wartezeiten im Asylverfahren in Anspruch genommen werden können.
  • Junge geflüchtete Menschen sollen die Möglichkeit bekommen, eigene (kreative und politische) Projektideen umzusetzen.
  • Fachkräfte und Ehrenamtliche sollen darin unterstützt werden, eine Haltung der „Lebensweg-Begleitung zu entwickeln.
  • Alle Teilnehmenden sollen für strukturelle Benachteiligung und rassistische Diskriminierung sensibilisiert werden.
  • Die Partizipation von Geflüchteten in allen Teilbereichen der Gesellschaft (angefangen bei der gleichberechtigten Mitarbeit in ehrenamtlichen Initiativen bis hin zu diversen Mitarbeiter*innenteams) soll gefördert werden.

Ziel der Angebote ist es, Empowerment-Strukturen in bestehende Angebote zu integrieren bzw. neue Angebote zu schaffen.

Eingebettet wird das Projekt "Aus eigener Kraft" in den Kontext der Landesinitiative "Gemeinsam klappt´s", deren Ziel es ist, bessere Bildungs-, Ausbildungs- und Qualifizierungschancen für junge Geflüchtete zu schaffen. Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW.

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Auf einen Blick

Finanzierung

Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Laufzeit

Dezember 2019 – November 2022

Projektteam

Theresa Peters, Sina Resch, Antonia Kreul, Anke Steven

Projektflyer

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Zwischenbericht

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Kontakt

Theresa Peters
02304 / 755 339
theresa.peters@kircheundgesellschaft.de
Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte

 

Sina Resch
02304 / 755 350
sina.resch@kircheundgesellschaft.de
Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte

 

Antonia Kreul

- derzeit in Elternzeit -

Fördergeber

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Workshop-Angebote

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Empowerment-Workshops

Der Start in Deutschland ist oft mit neuen Herausforderungen verbunden und wirft viele Fragen auf. Der Austausch mit Personen, die ähnliche Erfahrungen machen kann hilfreich sein und neue Ideen und Anregungen bringen. Wir wollen Räume schaffen, in denen Sie sich über Themen, die Sie beschäftigen austauschen können, Wünsche formulieren und politische Forderungen aufgestellt werden können.

Rechtliche Workshops

Sie möchten eine Ausbildung beginnen oder suchen einen Job und sind sich unsicher, was Sie dabei beachten müssen? Wir wollen folgende Fragen bearbeiten:

Was sind eigentlich meine Rechte, wenn ich mit einer Duldung oder Aufenthaltsgestattung in Deutschland lebe? Welche Rechte habe ich als Arbeitsnehmer*in in Deutschland? Wie finde ich Arbeit? Wo finde ich Unterstützungsangebote?

Vorbild sein

Sie haben eine Ausbildung begonnen oder engagieren sich für ein Thema und möchten davon anderen Menschen, die neu nach Deutschland gekommen sind berichten? Gerne planen wir mit Ihnen ein Zusammenkommen mit Interessierten und Stellen Materialien, die Sie benötigen zur Verfügung. 

Eigene Projektideen umsetzen

Sie haben eine Projektidee oder ein Thema an dem Sie gerne mit weiteren Menschen arbeiten möchten? Im Projekt „Aus eigener Kraft“ stehen Projektmittel zur Verfügung, die jungen Menschen mit Fluchterfahrung die Möglichkeit geben sollen eigene Interessen zum Ausdruck zu bringen und den Einstieg in Ausbildung und Arbeit erleichtern sollen.

Die Angebote sind kostenlos und richten sich besonders an junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren, die mit einer Duldung oder Aufenthaltsgestattung in NRW leben. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!