Inspirieren, Messen, Handeln: Warum Digitalisierung der Motor für unseren Klimaschutz ist

90 Prozent weniger CO2 bis 2035 – dieses Ziel setzt unsere gesamte Landeskirche unter Strom. In ca. 420 Gemeinden zwischen Tecklenburger Land und Siegerland wandeln wir unsere Schöpfungsverantwortung jetzt konsequent von der Theorie in messbare Taten um. Der entscheidende Motor für diesen Aufbruch: eine intelligente Digitalisierung, die Fakten in echtes Handeln verwandelt.

Das digitale Fundament: Das Grüne Datenkonto Jede kluge Planung beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme. Die Basis für den kirchlichen Klimaschutz bildet das „Grüne Datenkonto“. In dieser bundesweiten Datenbank werden Gebäude- und Energiedaten strukturiert gebündelt. Der Erfolg kann sich sehen lassen: Mittlerweile sind die Energiedaten von mehr als 70 Prozent der kirchlichen Gebäude – das sind über 3.600 Objekte – im System hinterlegt.

Kirchengemeinden, Siedlungsstruktur + Gebäude, Kirche + Klima

Das digitale Fundament: Das Grüne Datenkonto Jede kluge Planung beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme. Die Basis für den kirchlichen Klimaschutz bildet das „Grüne Datenkonto“. In dieser bundesweiten Datenbank werden Gebäude- und Energiedaten strukturiert gebündelt. Der Erfolg kann sich sehen lassen: Mittlerweile sind die Energiedaten von mehr als 70 Prozent der kirchlichen Gebäude – das sind über 3.600 Objekte – im System hinterlegt.

Monitoring in Echtzeit: Die KlimaApp Besonders sichtbar wird der digitale Wandel in unseren Kirchenräumen. Die „KlimaApp“ hat sich bereits fest etabliert: In über 350 Kirchen nutzen Gemeinden das automatisierte Raumklimamonitoring, um durch gezielte Temperaturabsenkung Energie zu sparen und gleichzeitig wertvolle Orgeln und die Bausubstanz zu schützen. Doch die App kann noch mehr: In einer Pilotphase wird derzeit ein Energiemonitoring erprobt. Sensoren an den Strom- und Gaszählern liefern Verbrauchsdaten in Echtzeit direkt in die App, sodass Energieverschwendung sofort erkannt und gegengesteuert werden kann.

Inspiration per Mausklick: Die Good-Practice-Datenbank Niemand muss den Klimaschutz alleine neu erfinden. Um den Wissenstransfer zu fördern, hat das Klimabüro eine digitale Sammlung von „Good-Practice-Beispielen“ aufgebaut. Auf einer interaktiven Karte können Interessierte über 100 erfolgreiche Projekte entdecken – vom „Tiny Forest“ auf einem Friedhof über „Dreiraumboxen“ für das Teilen von Dingen bis hin zum Fairen Frühstück. Diese Beispiele zeigen eindrucksvoll, dass klimafreundliches Handeln vor Ort einen Unterschied macht und zur Nachahmung anregt.

Das Navigationssystem für die Gemeinde: Die GuTeApp Das Herzstück der digitalen Unterstützung ist die neu entwickelte „GuTeApp“ (Applikation für Gemeinde und Transformation): Die App verknüpft Gebäude- und Energiedaten mit der Gemeindestatistik und wertet diese in Karten, Diagrammen und Berichten aus. Ein besonderer Clou: Die GuTeApp erlaubt es, zukünftige Gemeindefusionen durchzuspielen.

Jetzt ausprobieren: Werden Sie Teil der Veränderung! Die besten digitalen Werkzeuge nützen nur, wenn sie angewendet werden. Die GuTeApp steht schon jetzt allen Haupt- und Ehrenamtlichen in der EKvW kostenfrei zur Verfügung,. Über 300 Nutzerinnen und Nutzer sind bereits freigeschaltet und treiben die Transformation in ihren Körperschaften voran.

Möchten auch Sie Ihre Gemeinde zukunftsfest machen? Dann melden Sie sich einfach per E-Mail bei klimaapp@ekvw.de an. Für Fragen und den Austausch bietet das Klimabüro zudem jeden ersten Dienstag im Monat eine digitale Sprechstunde an. Gemeinsam machen wir den Klimaschutz in Westfalen messbar, planbar und erfolgreich.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Simone Hüttenberend, Klimaschutzmanagerin, Klimabüro.EKvW

Kontakt

Simone Hüttenberend
02304 / 755 355
simone.huettenberend@kircheundgesellschaft.de
Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte