17.06.2021 | Wege zur Nachhaltigkeit ...und es geht weiter
Erfolgreiches Projekt wurde an Stadt Dortmund übergeben

Presseinfo vom 17.06.2021

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Schwerte/Dortmund. Nachhaltigkeit im Alltag ganz praktisch und in der Breite erlebbar machen – mit diesem Ziel ist das Projekt Wege zur Nachhaltigkeit (WzN) 2018 ins Leben gerufen worden. Über 50 Initiativen, Projekte, Kirchengemeinden, städtische Einrichtungen, Vereine oder auch Einzelhändler*innen schlossen sich an. Alle engagieren sich mit großem Einsatz in den unterschiedlichsten Bereichen für die Nachhaltigkeit. Herausgekommen ist ein großes, vielfältiges Netzwerk, in dem sich die Akteur*innen gegenseitig bereichern und in der Gemeinsamkeit für die Sache neue Ideen entwickeln.

Zahlreiche Wege sind im Dortmunder Stadtgebiet entstanden, die der Öffentlichkeit mit großer Aufmerksamkeit beim Evangelischen Kirchentag in Dortmund 2019 präsentiert wurden. An den Stationen entlang dieser Wege, hinter denen die beteiligten Initiativen stecken, lässt sich nachhaltige Transformation erleben. Dabei wird die Komplexität der globalen Nachhaltigkeitsziele ganz praktisch und konkret erfahrbar. Ob sie sich mit Klimaschutz, Umweltgerechtigkeit, Integration, Biodiversität oder auch dem fairen Konsum befassen. Initiiert wurde das Projekt WzN vom Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen mit Sitz in Schwerte. Als Ko- operationspartner stand das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe) zur Seite. Die Förderung übernahm die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen. Jetzt wurde das Projekt nach der dreijährigen Förderung in die Hände der Stadt Dortmund übergeben. Christiane Overkamp, Geschäftsführerin der Stiftung, freut sich, dass das Projekt bei der Stadt noch  weiter wachsen und sich entwickeln kann. „Der Name des Projekts Wege zur Nachhaltigkeit hat sich schnell zum Programm entwickelt. Denn es zeigt, dass sich Nachhaltigkeit in Vereinen, in Projekten oder in Stadtteilquartieren auf vielfältigste Weise mit Leben füllen lässt, wenn man Menschen die Möglichkeit eröffnet, aktiv zu werden. Die Stiftung durfte die erste Phase dieses Vorbild-Projektes fördern, und es freut mich sehr, dass die Stadt Dortmund es fortführt und ausbaut“, so Christiane Overkamp bei der Staffelstabübergabe. In der Online-Veranstaltung warfen einige der beteiligten Initiativen ihren ganz eigenen Blick auf das Projekt. Engagiert für unterschiedliche Aspekte der Nachhaltigkeit empfinden alle das Miteinander in diesem Netzwerk als große Bereicherung und waren sich darin einig: „Für uns war es von Anfang an klar, dass wir bei den Wegen zur Nachhaltigkeit mit dabei sind.“

Eingeladen zur Veranstaltung war auch Postwachstumsökonom Professor Henning Austmann. In  seinem Vortrag „Einfach.Besser.Leben“ appellierte er für eine Reflexion darüber, wie der Lebensstil  aller zum Wohle der Nachhaltigkeit verändert werden kann. „So eindrücklich ist mir noch nie die Problematik der planetaren Grenzen nahe gebracht worden, wie in dem Referat von Henning Austmann“, zeigte sich ein Teilnehmer begeistert. Die Wege zur Nachhaltigkeit mit ihren Akteur*innen werden weiter an der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele arbeiten und auf die Möglichkeiten zur Transformation aufmerksam machen. Klaus Breyer, Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft, betont, dass das Institut und andere kirchliche Vertreter im Projekt sich auch jetzt, nachdem WzN in die Hände der Stadt Dortmund übergeben worden ist, weiter dafür engagieren werden. Für ihn ist die Staffelstabübernahme ein starkes politisches Statement für das Projekt: „Es passt sehr gut zu einer Stadt, die mit vielen nachhaltigen Aktivitäten und einer engagierten Zivilgesellschaft sich einen Namen als Nachhaltigkeitsmetropole gemacht hat.“ Mit Blick auf die vielen Dortmunder Aktiven ist er sich sicher: „Sie alle füllen Klimaschutz und Nachhaltigkeit konkret mit Leben und verschieben damit beharrlich im Großen wie im Kleinen das politische und gesellschaftliche Koordinatensystem. Sie bereiten damit der großen Transformation die Bahn. Auf den Wegen zur Nachhaltigkeit ist dies großartig sichtbar geworden und wird es weiterhin sein.“

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