Am 10. November 2025 veröffentlichte die EKD eine neue Friedensdenkschrift – die letzte erschien 2007. Die evangelische Kirche nimmt damit eine wichtige Positionierung in einer Zeit vor, in der Frieden keine Selbstverständlichkeit ist und manches, das wir stabil vermuteten, sich als unsicher erweist. Die Denkschrift sorgt schon jetzt für Aufmerksamkeit innerhalb und außerhalb der Kirche: Welche ethischen Positionierungen werden dort getroffen etwa in Blick auf gesellschaftlich und politisch virulenten Themen wie Waffenlieferungen, zivile Resilienz, Wehrdienst oder hybrider Kriegsführung? Diesen und andere Fragen gehen wir nach.

Dr. Friederike Krippner, Direktorin der Ev. Akademie Berlin und die Co-Vorsitzende des friedensethischen Redaktionsteams, stellt die neue Denkschrift während der Online-Veranstaltung vor. Was sind zentrale Aussagen und theologische Annahmen dahinter? Wie kann der Entstehungsprozess skizziert werden? Bezieht die Denkschrift pointiert Stellung? Oder führt sie als Konsenspapier integrativ vermittelnd unterschiedliche Ausrichtungen zusammen? Was bedeutet sie im praktischen kirchlichen und gesellschaftlichen Leben?
Nach dem Vortrag reagiert Pfarrerin Almut Bretschneider-Felzmann, theologische Referentin Ökumene und interreligiöse Zusammenarbeit der Schwedischen Kirche, mit einer Replik. Anschließend ist Gelegenheit zu Fragen und Gespräch.
Die Teilnahme ist kostenlos.
ANMELDUNG
→ Hier geht es zur Anmeldung.
Veranstalter:
Evangelische Akademie der Nordkirche
Referat Friedensbildung im Ökumenewerk der Nordkirche
Christian Jensen Kolleg Breklum
Moderation:
Maike Lauther-Pohl, Julika Koch, Anke Fasse
beteiligt:
Evangelische Akademie Tutzing
Theologisches Zentrum
Evangelische Akademie Villigst im Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW
Ev. Akademie Abt Jerusalem in Braunschweig