
Krieg in der Ukraine, im Nahen Osten und an vielen anderen Orten unserer Erde. Konflikte um Rohstoffe, Land und Macht, die immer wieder gewaltsam eskalieren. Dazu die Klimakrise und die Krise der Demokratie. Unsere Gesellschaft(en) erleben sich angesichts dieser Phänomene zunehmend in einem „(Dauer)Krisenmodus“. Manche Menschen fragen sich, wie sie die vielen (negativen) Nachrichten und Bilder noch aushalten können. Wir begegnen einerseits verstärkt apokalyptischen Katastrophenszenarien. Zahlreiche Umfragen und Studien belegen den Anstieg an Zukunftsängsten, Untergangsstimmung und Hoffnungslosigkeit – auch und gerade unter jungen Menschen. Andererseits finden Menschen weiterhin die Kraft, sich für Frieden, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit in Politik und Gesellschaft zu engagieren und geben die Hoffnung nicht auf, etwas positiv verändern zu können.
Wir begeben uns auf die Suche nach Wegen aus der Krise hin zu einer neuen Zukunftshoffnung. Im Mittelpunkt werden Antworten auf u.a. auf folgende Fragen diskutiert: Wie gehen wir mit den Phänomenen der Polykrise unserer Zeit um? Was bestimmt unser Handeln: „Angst/Panik“ oder „Hoffnung/Zuversicht“? Welche Schritte führen zu einer resilienten Gesellschaft? Welche Rolle spielen hierbei Theologie und Kirche?
Die Tagung ist ein Beitrag zum 75-jährigen Jubiläum der Evangelischen Akademie Villigst (Iserlohn). Am Abend des 14. November erinnern Dr. Adelheid Ruck-Schröder, Präses der Ev. Kirche von Westfalen, und Dr. Günter Ebbrecht, Akademie-Direktor von 1985 bis 2004 und ehemaliger Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft, an die wechselvolle Geschichte der Akademie und gehen der Frage nach, welche Rolle heute evangelischen Akademien als Diskursorten zukommt – dabei wird auch das gemeinsame Feiern seinen Raum bekommen.
Tagungsbeitrag: im EZ 95 € | im DZ 85 € | ohne Übernachtung und Frühstück 50 €
ANMELDUNG
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HINWEIS
Interessierte sind eingeladen, am Abend des 14. November in Haus Villigst (Raum 8) ab 19.15 Uhr kostenfrei teilzunehmen. Anmeldungen nimmt Ulrike Pietsch unter ulrike.pietsch@kircheundgesellschaft.de oder 02304/755-325 entgegen.