Trauer um Pfarrer Christoph Keienburg

in der Nacht auf den 26. September ist Pfarrer Christoph Keienburg, der unserem Institut in vielfältiger Weise verbunden war, im Alter von 65 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben.

Christoph Keienburg war Gründungsmitglied und langjähriger Sprecher der Konferenz der Synodalbeauftragten für Flucht Migration und Integration der EkvW. Er vertrat die EkvW im humanitären Beirat der Abschiebe-Einrichtung für ausreisepflichtige Geflüchtete. Seine Gemeinde in Paderborn bot zahlreichen Asylbewerber*innen Zuflucht in humanitären Ausnahmesituationen und machte gemeinsam mit anderen das Lukas-Gemeindezentrum zu einem interkulturellen Ort des Miteinanders mit iranisch-stämmige Christ*innen. Sein Wirken setze wesentliche Impulse für die Einrichtung der persischsprachigen Seelsorge in der EKvW

Mit Christoph Keienburg verlieren wir einen Menschen, dessen klares politisches Engagement für Geflüchtete und Asylbewerber*innen sich in unverwechselbare Weise mit ökumenischer Weite, biblisch-theologischer Reflexion und ermutigender Frömmigkeit verband. Er wird uns fehlen.

Wir trauern mit seinen Angehörigen und danken Gott für alles, was er uns und anderen mit Christoph Keienburg geschenkt hat und fassen Mut in der Verheißung Christi

„Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben ...
Ja, der Geist spricht, dass sie ruhen von ihren Mühen;
denn ihre Werke folgen ihnen nach.“ 

Offenbarung des Johannes (Kapitel 13, Vers 14)

 

 

Christoph Keienburg