Rückblick: Kindheit im Wandel – eine Online-Reihe zu kindlichen Lebenswelten

Veränderte Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen und die Herausforderungen für Eltern und Erziehungspersonen waren das Thema von drei Online-Angeboten des Institutes für Kirche und Gesellschaft der EKvW.

Der zielgerichtete Einsatz von Mitteln der Entwicklungspauschale NRW haben es ermöglicht, den Fokus auf Veränderungsprozesse in der kindlichen Sozialisation und den Umgang mit digitalen Medien zu lenken. Es galt, Implikationen der Mediennutzung durch Kinder zu diskutieren und unter anderem Eltern konkrete Orientierungshilfen zu bieten. Ziel war es, Eltern in unterschiedlichen Konstellationen, Alleinerziehende und Erziehungspersonen, Erzieher*innen in Kitas, Lehrer*’innen an Schulen durch dif­ferenzierte Formen der Werbung – einem Marketing-Mix – zu erreichen. Welche Reichweite kann erzielt werden, wenn neue Formen der Zielgruppenan­sprache bestmöglich eingesetzt werden? Das war die Leitfrage.

Kindheit Digitalisierung

Der inhaltliche Mittelpunkt war die derzeit sehr kontrovers diskutierte Mediennutzung von Kindern: Während der erste Online-Abend sich grundsätzlich mit der Frage beschäftigte, wie Kinder in Deutschland aufwachsen und was diese zum Aufwachsen brauchen, fokussierten die beiden Folgeveranstaltungen die konkrete Mediennutzung „im Kinderzimmer“ und die Herausforderungen für Eltern, Kinder und Jugendliche durch künstliche Intelligenz. Die Veranstaltungen wurden durch Referent*innen aus dem universitä­ren Umfeld als Gesprächspartner*innen und Inputgeber*innen aktiv gestaltet.

Ein erstes Ergebnis: Mailings, Newsletter und persönliche Empfehlungen haben sich als wirksamste Werbemaßnahmen mit Blick auf eine konkrete Anmeldung zur jeweiligen Veranstaltung herausgestellt. Es ist aber nicht zu unterschätzen, dass die mediale Verbreitung des Themas u.a. durch Großplakate und Radiospots, unabhängig von einer konkreten Anmeldung zur Bildungsveranstaltung, dazu beiträgt, Familien- und Erziehungsrelevante Inhalte in einen regionalen und überregionalen Fokus der Öffentlichkeit zu stellen und die Diskussion darüber wirksam anzuregen. Diesen Weg wird das IKG aktiv weiterverfolgen, um auch weiterhin gesellschaftliche Impulse setzen.

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Jürgen Haas, Koordinator der Vater-Kind-Agentur

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