Freiheit für alle?!
Awareness-Training für sicherere Räume

Wie frei sind Räume wirklich, wenn nicht alle Menschen gleichermaßen sicher, respektiert und gehört werden? Awareness setzt genau hier an: bei Machtverhältnissen, Diskriminierung und der gemeinsamen Verantwortung, Räume solidarischer und sicherer zu gestalten. Vom 3.–4. September 2026 fand das erste Training der Veranstaltungsreihe „Haltung zeigen mit Awareness“ statt. Organisiert wurde es vom Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) und den Gleichstellungsbeauftragten der Evangelischen Kirche von Westfalen, Nicole Richter und Anna-Lena Schmidt, Ev. Kirchenkreis Dortmund. Das Schulungsteam der Initiative Awareness aus Leipzig (www.initiative-awareness.de) hat zwei zentrale Fragen in den Mittelpunkt gestellt:

  • Macht und Diskriminierung erkennen: Welche Machtverhältnisse wirken in unseren Räumen? Wo entstehen Ausschlüsse, Grenzverletzungen oder Diskriminierungen – und wie können wir sie wahrnehmen?
  • Verantwortung übernehmen und handeln: Was können wir konkret tun, wenn Menschen diskriminiert oder Grenzen überschritten werden? Wie können Betroffene unterstützt und Handlungsspielräume erweitert werden?

Awareness bedeutet dabei mehr als das Eingreifen in konkreten Situationen. Es geht um eine Haltung: aufmerksam zu sein, Privilegien und Machtverhältnisse zu reflektieren, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Strukturen zu verändern. Das zweitägige Training bot Raum für fachlichen Input, Austausch, Reflexion und praktische Übungen. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Kultur, in der Sicherheit, Respekt und Solidarität nicht nur versprochen, sondern aktiv gestaltet werden. Die Veranstaltungsreihe „Haltung zeigen mit Awareness“ wird fortgesetzt. Weitere Informationen: nicole.richter@kircheundgesellschaft.de oder gleichstellung@ekvw.de

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Nicole Richter, Gleichstellungsbeauftragte der EKvW