Frauen-, Männer- und Genderpolitik

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Auf dem Weg zu Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit braucht es neben einem starken Feminismus auch fortschrittliche männerpolitische Positionen und Konzeptionen. Wir fördern den gleichstellungspolitischen Beitrag von Jungen, Männern und Vätern.

Jungen, Männer und Väter haben durch ihre Geschlechtszugehörigkeit einen eigenen Blick auf die Welt, stehen in spezifischen Lebenszusammenhängen und vor besonderen Herausforderungen – deshalb brauchen sie politische Rahmenbedingungen (und kirchliche Orte), die auf ihre Lebenswirklichkeiten abgestimmt sind. Unter dem Dach der Geschlechter- und Gleichstellungspolitik braucht es eigenständige Perspektiven auf und für Menschen männlichen Geschlechts. Gegenüber der Macht gesellschaftlicher Männlichkeitsnormen braucht es die Ermutigung zu individuellen Entwürfen des Mannseins jenseits von krankmachenden Rollenklischees.

Es braucht den männerpolitischen Aufbruch sowohl für die Menschen männlichen Geschlechts als auch für Menschen anderer Geschlechter, um wirkliche Fortschritte in der Gleichstellung zu erzielen – und um gemeinsam einem Rollback in der Geschlechterfrage entgegenzuwirken.

Die Männerarbeit am Institut für Kirche und Gesellschaft versteht sich dabei als Teil einer sozialen Bewegung, die sich für eine Neugestaltung der Geschlechterverhältnisse einsetzt und sich für die Idee einer geschlechtergerechten Gesellschaft begeistert. Über die Männerarbeit der EKD ist sie Teil des „Bundesforums Männer“ als Dach der gleichstellungs- und dialogorientierten Männerorganisationen.     

Kontakt

Martin Treichel
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martin.treichel@kircheundgesellschaft.de
Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte

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