Nadeshda – ein Projekt der Männerarbeit
26. April 1986. Im Atomkraftwerk von Tschernobyl kommt es zum bisher schwersten Unfall in der Geschichte der Kernenergie. Zwei Explosionen zerstören einen der vier Reaktorblöcke und schleudern radioaktives Material in die Atmosphäre, das weite Teile Russlands, Weißrusslands und der Ukraine verseucht. Die radioaktive Wolke zieht bis nach Mitteleuropa und zum Nordkap.
Tausende Menschen versterben an den unmittelbaren Folgen des Reaktorunfalls, Hunderttausende werden umgesiedelt.
Schon Anfang der 1990er Jahre finden Gespräche zwischen Deutschen und Weißrussen über die Einrichtung eines Erholungszentrums für Kinder und Jugendliche aus der Tschernobylregion statt. Im September 1994 kann die die Eröffnung des Erholungs – und Bildungszentrums „Nadeshda“ gefeiert werden.

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