Ankommen.JETZT!
Erste Schritte in die lokale Gesellschaft – Ehrenamtliche begleiten Flüchtlinge
Menschen, die über das Resettlement-Programm der Bundesregierung nach Deutschland gekommen sind, bringen oft lange Fluchtgeschichten und belastende Erfahrungen mit. Zwar erhalten sie von Beginn an einen gesicherten Aufenthaltsstatus, doch das wirkliche Ankommen vor Ort bleibt eine große Herausforderung: fehlende soziale Kontakte, Sprachbarrieren und das Leben in Gemeinschaftsunterkünften erschweren den Start in ein neues Leben.
Hier setzt das Projekt Ankommen.JETZT! an. Es unterstützt ehrenamtlich engagierte Menschen, die Resettlementflüchtlinge begleiten möchten. Im Mittelpunkt stehen persönliche Begegnung, alltagsnahe Unterstützung und die Förderung von Teilhabe durch verlässliche Beziehungen und gegenseitige Ermutigung. In Kooperation mit örtlichen Kommunen wird ein lokal spezifisches Angebot entwickelt, um vorhandene Angebote einzubinden und gleichzeitig die Unterstützungsstrukturen für Resettlementflüchtlinge in den Kommunen zu stärken.
Kern des Projekts sind Mentoring-Beziehungen zwischen Ehrenamtlichen und geflüchteten Menschen. Ehrenamtliche helfen beim Orientieren in der neuen Umgebung, unterstützen bei Behördengängen, beim Spracherwerb oder bei der Wohnungssuche – und schenken vor allem Zeit, Aufmerksamkeit und Beziehung. Für die Ehrenamtlichen sind keine finanziellen Verpflichtungen mit dem Engagement verbunden.
Ergänzend stärken Empowerment-Angebote die Selbstbestimmung der Menschen mit Fluchtbiografie und eröffnen ihnen Räume für Austausch. Gemeinsam mit Empowerment-Trainer:innen of Color werden geschlechtsspezifische geschützte Empowerment-Räume (safer spaces) angeboten, um die eigenen Ressourcen in den Blick zu nehmen und sich über Herausforderungen beim Ankommen in Deutschland austauschen. Für einen vertrauensvollen Austausch bei Problemen und Herausforderungen können die eingereisten Menschen Kontakt zur Ombudsstelle bei der Caritas Friedland aufnehmen.
Das Projekt wird in Kooperation mit dem Caritasverband für die Diözese Hildesheim e.V.. durchgeführt.


von links nach rechts: Maren-Juliane Fischer, Axel Rolfsmeier, Thea Jacobs, Dr. Stefanie Westermann
Auf einen Blick
- Finanzierung
Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, zugleich Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus
- Laufzeit
April - Dezember 2026
- Projektleitung
Maren Fischer
- Projektteam
Maren Fischer, Thea Jacobs, Axel Rolfsmeier, Dr. Stefanie Westermann
- Projektflyer

Maren-Juliane Fischer, Projektleitung
Kontakt
Maren-Juliane Fischer
02304 / 755 385
maren-juliane.fischer@kircheundgesellschaft.de
Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte