13.12.2021

Bildung wohin – Wie geht es weiter nach Corona?

Die Tagung findet ONLINE statt.

Die Corona-Pandemie hat das deutsche Bildungssystem stark gefordert: Die landesweite Schließung von Schulen im März 2020, dann der häufige Wechsel zwischen Präsenz-, Wechsel- und Distanzunterricht, die beständige Herausforderung, den Gesundheitsschutz in der Schule sicherzustellen und gleichzeitig möglichst viel Präsenzunterricht zu ermöglichen – und bei all dem sollte weiterhin guter Unterricht und das soziale Miteinander der Schüler*innen sowie die Beziehung zu den Lehrer*innen aufrecht erhalten bleiben. Dank des unermüdlichen Einsatzes zahlreicher Bildungsakteur*innen ist in den zurückliegenden Monaten viel gelungen. Systemische Probleme, die sich nur mittel- und langfristig beheben lassen, konnten jedoch nur zum Teil oder gar nicht ausgeglichen werden. So hat die Corona-Pandemie die Bildungsungerechtigkeit in Schulen verschärft und die oft unzureichende digitale Ausrüstung von Schulen deutlich aufgezeigt. Im Zentrum des diesjährigen Akademietags Schulbildung steht daher die Frage, was wir aus der Zeit der Corona-Pandemie lernen, welche systemischen Probleme deutlich wurden und wie unser Bildungssystem angesichts dieser Erfahrungen weiterentwickelt werden muss. Die Tagung wird eröffnet mit Eingangsimpulsen von Mathias Richter (Staatssekretär im Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen), Jochen Ott (schulpolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion) und einer Expertin aus der Praxis. Zum 2. Akademietag Schulbildung laden das Bündnis „länger gemeinsam lernen“, das Pädagogische Institut Villigst, der DGB und die GEW interessierte Lehrer*innen, Eltern, Schüler*innen sowie Vertreter*innen von Schulaufsichtsbehörden und kommunalen Schul- und Bildungsträgern sowie alle anderen Interessierten herzlich ein.

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenfrei.

ONLINE

Anbieter
Institut für Kirche und Gesellschaft
Nummer
210409
Datum / Uhrzeit
13.12.2021 14.00 Uhr bis
13.12.2021 18.00 Uhr
Ort
ONLINE
Ansprechperson
Wittfeld, Sarah
Telefon
02304-755-346
Programm
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